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Prof. Dr. Ingeborg Reichle · Wissenschaftliche Projekte
ARTEFAKTE. WISSEN IST KUNST - KUNST IST WISSEN

»Fluchtlinien der Bildkultur«

AKADEMIEVORLESUNG der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Bildkulturen« im Rahmen des Jahresthemas 2011|2012 »ArteFakte. Wissen ist Kunst - Kunst ist Wissen«
12. Mai, 9. Juni und 30. Juni 2011, jeweils um 18.30 Uhr

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Bildkulturen“ der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften befasst sich mit der Vielfalt von Bildkulturen in einer transkulturell wie kulturvergleichend ausgerichteten Perspektive. Ziel ist es, erstmals Bildkulturen auf ihren partikularen und gleich­zeitig universalen Anspruch hin sowohl in systematischer wie auch in historischer Perspektive zu untersuchen. Sowohl das Besondere einer jeweiligen Bildkultur gegenüber anderen als auch das Allgemeine mit Blick auf eine globale Bildkultur werden thematisiert. Das Forschungsvorhaben unternimmt den Versuch einer dichten Explikation des Zusammenhanges von Bild und Kultur und wendet die auf die Vielfalt von Bil­dern bezogenen Fragen der Bildwissenschaft auf die Vielfalt der Kulturen an. Damit wird die grundsätzliche Frage der Bildwissenschaft „Was ist ein Bild?“ bzw. „Was sind Bilder?“ reformuliert: „Was sind Bildkulturen?“. Sprecher der inter­disziplinären Arbeitsgruppe ist Christoph Markschies. Die Akademievorlesung „Fluchtlinien der Bildkultur“ wurde wissenschaftlich konzipiert von Ingeborg Reichle, wissen­schaftliche Koordinatorin der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Bildkulturen“. Die Akademievorlesung „Fluchtlinien der Bildkultur“ wird von der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Bildkulturen“ im Rahmen des Jahresthemas 2011|2012 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften „ArteFakte. Wissen ist Kunst – Kunst ist Wissen“ (jahresthema.bbaw.de) veranstaltet.

In aktuellen Debatten wird zunehmend über die Virtualisie­rung der Bilder geredet, auch in der Annahme, Bilder ver­bürgen heute keinen kulturell abgesicherten Realitätsbezug mehr. Dies verwundert kaum in einer Zeit, in der allerorten künstliche Bildwelten entstehen und Bilder mit Hilfe von neuen digitalen Technologien so einfach zu arrangieren und zu manipulieren sind. Hinzu kommt eine im Rahmen einer gegenwärtigen Globalkultur schillernde Vielfältigkeit – die „Bilderflut“ – und die „wilde“ Zirkulation von Bildern aus verschiedensten kulturellen Verweisungszusammenhängen.

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INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG

»Erkenntniswert Farbe«

Tagung der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Bildkulturen« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Donnerstag und Freitag, 7. - 8. Juli 2011

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Mit Vorträgen von Toni Bernhart, Ulrike Boskamp, Werner Busch, Magdalena Bushart, Sabine Doran, Michael Fehr, Andre Karliczek, Olaf Müller, Anne Peiter, Esther Ramharter, Ingeborg Reichle, Magnus Schlette, Friedrich Steinle und Margrit Vogt.

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Bildkulturen“ der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften befasst sich mit der Vielfalt von Bildkulturen in einer transkulturell wie kulturvergleichend ausgerichteten Perspektive. Ziel ist es, erstmals Bildkulturen auf ihren partikularen und gleich­zeitig universalen Anspruch hin sowohl in systematischer als auch in historischer Perspektive zu untersuchen. Sowohl das Besondere einer jeweiligen Bildkultur gegenüber anderen als auch das Allgemeine mit Blick auf eine globale Bildkultur wer­den thematisiert. Das Forschungsvorhaben unternimmt den Versuch einer dichten Explikation des Zusammenhanges von Bild und Kultur und wendet die auf die Vielfalt von Bil­dern bezogenen Fragen der Bildwissenschaft auf die Vielfalt der Kulturen an. Damit wird die grundsätzliche Frage der Bildwissenschaft „Was ist ein Bild?“ bzw. „Was sind Bilder?“ reformuliert: „Was sind Bildkulturen?“.

Sprecher der interdisziplinären Arbeitsgruppe ist Christoph Markschies. Die Tagung „Erkenntniswert Farbe“ wurde wis­senschaftlich konzipiert in Zusammenarbeit mit der Berliner Literaturwissenschaftlerin Margrit Vogt.

Anlässlich der Tagung wird die Ausstellung „Akademie zeigt Farbe“ eröffnet, kuratiert von Martina Baleva, wissenschaft­liche Mitarbeiterin der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Bild­kulturen“. Im Treppenhaus der Akademie werden Arbeiten von Rebecca Michaelis, Vladimir Mitrev, Katinka Pilscheur und Arne Schreiber gezeigt.

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CALL FOR PAPERS

»Erkenntniswert Farbe«

Tagung der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Bildkulturen« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
7. bis 8. Juli 2011

Deadline für Vorschläge: 1. März 2011

Die Farbe ist keine Invariable, sondern ein Resultat kulturel­ler Codierung. Sie stellt einen wesentlichen Schlüssel zu un­serem Selbst- und Weltverständnis dar. Die vom 7. bis 8. Juli 2011 geplante Tagung der interdisziplinären Arbeitsgrup­pe »Bildkulturen« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften widmet sich den Bedingungen und Mög­lichkeiten unserer Farberkenntnis und reflektiert unser Farb­verständnis als gesellschaftlich codierte Komponente. Um den blind spot der gesellschaftlich vermittelten Farbe ausfin­dig zu machen, sollen philosophische, bildwissenschaftliche, linguistische, psychologische, historische, wissenschaftsge­schichtliche, kunst- und koloritgeschichtliche sowie literari­sche, etc. Farbdefinitionen und Farbverwendungen möglichst aus transkultureller Sicht diskutiert und die Farbe in ihrer Di­mension als Erkenntniswert umfassend in den Blick genom­men werden. (...)

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FORUM zum Jahresthema 2009 | 2010
„Evolution in Natur, Technik und Kultur“

„Leben 3.0 und die Zukunft der Evolution“
Mittwoch, 8. Dezember 2010, 18.30 Uhr

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Kurzbeschreibung
Die Entschlüsselung des Genoms einer ganzen Vielzahl von Spezies weckt seit Jahren sowohl Hoffnungen als auch Be­fürchtungen im Hinblick auf deren mögliche Manipulation. Dass der Mensch in bisher ungeahntem Ausmaß in den Lauf der Evolution eingreift, scheint keineswegs mehr bloße Uto­pie angesichts der Versuche der Synthetischen Biologie, or­ganisches Leben zu planen, zu gestalten und im Labor zu züchten. In welche Szenarien diese Entwicklung in der Zu­kunft münden wird und welche Folgen sich aus ihr ergeben könnten, lässt sich heute nur schwer erahnen, nicht zuletzt da sich Zukunftsfragen in vielerlei Hinsicht wissenschaftli­chen Herangehensweisen entziehen. Das Forum „Leben 3.0 und die Zukunft der Evolution“ lässt daher sowohl die Wis­senschaft als auch die Kunst zu Wort kommen. Stehen doch nicht weniger als die großen Zukunftserzählungen des Lebens zur Diskussion, geleitet von der Frage nach den Wech­selwirkungen zwischen gegebener gesellschaftlicher Wirklichkeit und projizierter Zukunft sowie den Interessen der maßgeblich beteiligten Akteure.

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Programmübersicht

Begrüßung

Randolf Menzel
Die Vergangenheit der Evolution

Hans-Jörg Rheinberger
Die Animalisierung des Menschen

Kerstin Palm
„Kondensieren Sie Ihr Zeug nur, eines Tages wird’s schon krabbeln“

Reiner Maria Matysik
Synthetische Biologie: Konkurrenz für die Evolution?

Dominik Niopek, Stephen Krämer
Podiumsdiskussion mit den Referenten

Moderation
Ingeborg Reichle

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INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG

„Leben 3.0 und die Zukunft der Evolution“
16. und 17. September 2010

Veranstaltung im Rahmen des Jahresthemas 2009/2010 „Evolution in Natur, Technik und Kultur“

Tagungsorte
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Kurzbeschreibung
Der rasante Fortschritt in der Genetik und Molekularbiologie und jüngst in der Synthetischen Biologie weckt sowohl Hoff­nungen als auch Befürchtungen. Dass der Mensch in bisher ungeahntem Ausmaß in seine Evolution eingreift, scheint kei­neswegs mehr bloße Utopie angesichts der Versuche, orga­nisches Leben zu planen, zu gestalten und im Labor zu züch­ten. In welche Szenarien diese Entwicklung münden wird, lässt sich schwer abschätzen. Jedoch zeigt die Diskussion darum, vor welchen Herausforderungen wir bereits heute stehen. Die Tagung reflektiert die aktuellen Prozesse interdisziplinär und wagt Prognosen.

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AUSSTELLUNG

jenseits des menschen
Interventionen von Reiner Maria Matysik

Ausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charité vom 17. September 2010 bis zum 9. Januar 2011.

Kurzbeschreibung
Die Werke des Künstlers Reiner Maria Matysik reflektieren die Zukunft der menschlichen Evolution in einer Welt, in der die Wissenschaft sich anstellt, organisches Leben in umfassender Weise neu zu planen, zu gestalten und ganz konkret im Labor herzustellen. Auf einer skulptural installativen Ebene führen sie beispielhaft vor, welch schillernd bunte und zugleich abgründig wuchernde Lebensformen die grenzenlose Manipulation des Lebendigen bald hervorbringen könnte.

Die Ausstellung wird am 16. September um 19 Uhr in der Hörsaalruine des Museum eröffnet. Begleitend zur Ausstellung findet die interdisziplinäre Tagung „Leben 3.0 und die Zukunft der Evolution“ vom 16.-17. September in der Hörsaalruine des Museum und im Einstein-Saal der Akademie statt.

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JUNGES FORUM FÜR BILDWISSENSCHAFT 2010

IMAGE MATCH
Visueller Transfer, »imagescapes« und Intervisualität in globalen Bild-Kulturen

Tagung der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Bildkulturen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

9. bis 11. Juni 2010

Kurzbeschreibung
Im Zuge der Globalisierung geraten Bilder gegenwärtig mit­samt den sie tragenden Kulturen in neuer und massenhafter Weise in Bewegung: Bilder werden Teil transnationaler und transregionaler Migration, fließen millionenfach durch neue globale Kommunikationskanäle, sind gebunden an neue Per­spektivitäten, an Vektoren und Beweglichkeiten - und fusio­nieren ununterbrochen zwischen soziokulturellen Domänen, Teilkulturen oder vormals separierten Bedeutungsräumen. Bilder und visuelle Ensembles werden in der Folge vermehrt zu Trägern, »Orten« oder auch symptomatischen Indizes kultureller Austausch-Bewegungen. Schon ist stellenweise von »flowing images« die Rede.

In diesen von jeher bedeutsamen Bewegungen der Bilder und Bildkulturen entstehen nicht nur neue Bildformen, son­dern darüber hinaus auch »third spaces« (Homi Bhabha, Edward Soja) von Bildern in den Transferräumen - d. h. neue, reale und virtuelle Bildarchive, Bildmärkte und visuelle Bühnen. Mit ihnen formen sich spezifische transkulturelle Bildensembles und neue Interpretationsgemeinschaften im Sinne von Bildkulturen, in denen diese vielfältigen visuellen und ikonischen Begegnungen kultiviert, enkulturiert oder verhandelt werden. Einzelne Bildkulturen lassen sich inhä­rent nur in ihren kulturellen Übertragungen von einem Bild­raum in den anderen deuten. Aber auch »traditionelle« Bild­kulturen der sogenannten Hochkultur und die tradierten Bild­medien sind in ihren visuellen Referenzen oft nur durch ihre Übertragungen aus anderen Bildbeständen zu verstehen.

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Informationen zur Tagung und Begleitdokumente »

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How to Depict Life
A Short History of the Imaginationof Human Interiority

Prof. Dr. Robert Zwijnenberg
Universität Leiden (NL)
The Arts and Genomics Centre

Öffentlicher Abendvortrag am Dienstag, 12. Mai 2009, 19.30 Uhr, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

From 14th-century pictorial efforts to the images produced by visualization technologies, such as fMRT, the depiction of human interiority has always also been a struggle to depict and understand life itself [...]

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CALL FOR PAPER

»Bilder des Lebendigen«
Sprachen, Imaginationen, Technologien

Junges Forum für Bildwissenschaft IV
11. bis 13. Mai 2009

Das Lebendige zu beobachten, gehört zu den ältesten Herausforderungen naturwissenschaftlichen Forschens. Bereits die vormoderne Naturkunde hatte eine Vielzahl von Techniken entwickelt, um Phänomene, denen Leben zugeschrieben wird, besser zu verstehen. Erst recht aber die modernen Naturwissenschaften werden von einem Prozess getragen, der ein überaus reiches und komplexes Instrumentarium von Technologien und Verfahren zur Erforschung des Lebens hervorgebracht hat. Die Deutungsmacht, die den Biotechniken des 20. und 21. Jahrhunderts im Hinblick auf die Vorstellungen und Definitionen vom Lebendigen zugeschrieben wird, basiert nicht zuletzt auf dem Einfluss jener Bildsprachen und Sprachbilder, mit deren Hilfe sich diese Wissenschaften mitteilen.

Die Vielzahl der epistemischen Praktiken der Biotechniken ist an adäquate Repräsentationen gebunden, da das Wissen und die Erkenntnisse dieser Forschungsbereiche erst hierdurch gegenüber Dritten sichtbar werden können. Nur so können sie durch Dritte überprüft, bestätigt oder verworfen werden. In solchen Aushandlungsprozessen verwendet die wissenschaftliche Forschung ein weites Spektrum von Aufzeichnungstechniken, um beispielsweise mithilfe von Bild und Sprache Erkenntnisse zu beschreiben, zu erklären, zu beweisen kurz: zu kommunizieren (...)

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»Figurations of Knowledge«
European Conference of the Society for Literature, Science, and the Arts (SLSA) at the Center for Literary and Cultural Research Berlin (ZfL) June 03 - 07, 2008
Chair: Ingeborg Reichle (Berlin)

Overview »

The panel »Rethinking Representational Practices in Contemporary Art and Modern Life Sciences« will bring a group of international experts together to frame this increasingly important topic at SLSA 2008. The aim of this panel is to extend investigations of research in art and science with a focus on the complex role of visual representation in both fields. By contrasting contemporary art with recent scientific developments, it is possible to demonstrate that art today not only serves to comment on science, but also represents a form of research and knowledge production in its own right, though one belonging to a radically different epistemological tradition.

Moving beyond the postulated dichotomy of the »objective« sciences and the »subjective« arts, contemporary art shows us that art is no longer limited to the production of beautiful artefacts, but has established its role as a legitimate form of knowledge production in its own right. Today the engagement of art with science ranges from artists« iconological handling of scientific imaging to research projects executed as artistic endeavours by artists working in the laboratory. In the last two decades we have seen a number of artists leave the traditional artistic playground to work instead in scientific contexts such as the laboratories of molecular biologists.

Such artistic interventions in genetics and biological forms have made possible new means of artistic expression and art forms, like »Transgenic Art« and »Bio-Art«. The use of biological materials by artists ranges from tissue engineering to stem-cell technologies and even transgenic animals, a phenomenon that raises ethical questions with regard to both scientific and artistic endeavours.

Speaker
Suzanne Anker (Prof. in the field of Fine Arts, New York, USA); Robert Zwijnenberg (Prof. in the field of Art History University of Leiden, NL); Thomas Söderqvist (Prof. in the field of History of Sciences in Copenhagen, DK); Ingeborg Reichle (Research fellow in field of art history in Berlin, GER).
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»Weltbilder«
Akademievorlesung der interdisziplinären Arbeitsgruppe Die Welt als Bild
8.5., 15.5., 22.5. und 5.6.2008, jeweils 18.30 Uhr
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin

Programmübersicht »

Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Die Welt als Bild« untersucht seit 2005 systematische und historische Aspekte des Zusammenspiels von Weltanschauungen und ihren visuellen Modellbildungen. Ihre Forschung zielt auf ein besseres Verständnis der Rolle visueller Medien für unsere Weltvorstellungen und Weltordnungen. Leiter der Interdisziplinären Arbeitsgruppe sind Christoph Markschies, Peter Deufl hard und Jochen Brüning. Ansprechpartner sind Ingeborg Reichle, Steffen Siegel und Achim Spelten.
E-Mail: bildwissenschaft@bbaw.de


Ob in Religion oder Politik, in Wissenschaft oder Kunst - »Weltbilder« sind in unserer Kultur allgegenwärtig. Sie geben unserem Wissen eine Struktur und sollen unser Handeln leiten. Weltbilder sind ein Versprechen auf Übersichtlichkeit in einer unübersichtlichen Welt. Die grundlegenden Fragen, die mit ihrer Hilfe beantwortet werden, haben sich dabei kaum verändert: Welche Gestalt hat die Welt? Welche Kräfte und Ideen wirken in ihr? Woraus besteht sie? Wie ist sie entstanden? Wie sieht ihre Zukunft aus? Es handelt sich um Fragen nach einer umfassenden Ordnung, die den Menschen umgibt, und in der er seinen Platz einnimmt. »

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»Maßlose Bilder«
JUNGES FORUM FÜR BILDWISSENSCHAFT III
26. bis 28. März 2008
Tagung der interdisziplinären Arbeitsgruppe Die Welt als Bild der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

- Programmübersicht »
- Tagungsbericht »
- Gibt es »maßlose Bilder« ?
Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Sybille Krämer (FU Berlin), Donnerstag, 27. März 2008, 19.30 Uhr, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften »
- Deadline Call for Papers: 14. Dezember 2007 »
- Kontakt: bildwissenschaft@bbaw.de
(Stichwort: Junges Forum)

Vom 26. bis zum 28. März 2008 veranstaltet die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Die Welt als Bild« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zum dritten Mal ein »Junges Forum für Bildwissenschaft«. Die Tagung richtet sich insbesondere an Postdoktorand/innen und Doktorand/innen der Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften. Sie soll Gelegenheit geben, die Frage nach den »maßlosen Bildern« aus einer dezidiert interdisziplinären Perspektive zu diskutieren. In den Beiträgen sollen bildtheoretische Annäherungen mit der Analyse konkreter visueller Artefakte verbunden werden.

Einen entsprechenden Call for Papers finden Sie unter diesem Link »

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»Navigation in visuellen Räumen«
Interdisziplinäre Tagung
23./24. November 2007
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin

Programmübersicht »

Wissenschaftliche Konzeption und Organisation: Viktor Bedö, Forschergruppe Kommunikation im 21. Jahrhundert an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Budapest) und Ingeborg Reichle, Steffen Siegel, Achim Spelten, Berlin-brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Die Welt als Bild.

Die Tagung fragt nach Modellen von Navigation, mit denen Räume erschlossen werden. Navigation erschöpft sich nicht in Akten passiver Wahrnehmung; sie lässt sich vielmehr als eine kontinuierliche, nur performativ denkbare Gestaltung des Raumes definieren. Im Akt der Navigation überkreuzen sich Aspekte räumlicher Orientierung, medialer Beherrschung und körperbezogener Performanz. Navigation ist eine an Räume gebundene Kulturtechnik, die visuell strukturierte Wissenssysteme generiert. Die hierfür wesentlichen Begriffe Visualisierung, Räumlichkeit und Navigation spannen ein Feld auf, in welchem der sehende und lesende Mensch über Strategien der Konstruktion, Entwicklung und Erfahrung räumlicher Ordnungen verfügen muss. Hierbei gilt es zu reflektieren, wie die physischen und technischen Instrumente dieser visuellen Orientierung beschaffen sind. »

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»Visuelle Modelle«
JUNGES FORUM FÜR BILDWISSENSCHAFT II
22. und 23. März 2007
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

- Tagungsbericht »
- Programmübersicht »
- Deadline Call for Papers: 15. Dezember 2006 »
- Kontakt: bildwissenschaft@bbaw.de
- Info: Sammelband »Visuelle Modelle« (Fink Verlag)

Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Die Welt als Bild« an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet im März 2007 zum zweiten Mal ein »Junges Forum für Bildwissenschaft«. Zu diesem Kolloquium werden junge Wissenschaftler/innen der Kultur- und der Naturwissenschaften eingeladen, die ihrer aktuellen Forschungsarbeit (Dissertation oder Magister- bzw. Diplomarbeit) einen Schwerpunkt auf die Analyse visueller Modelle geben »

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Das Bild als Modell. Ikonisches Wissen
Vortrag von Prof. Dr. Gottfried Boehm
(Universität Basel, NFS eikones)
22. März 2007 (19.30 Uhr)
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
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Die Welt als Bild
Die Geschichte der Weltbilder ist vor allem die Geschichte ihrer Bildlichkeit. Bereits der Begriff »Weltanschauung« verweist auf Anschaulichkeit als ein für die Erfahrung von Welt konstitutives Moment. Der Begriff »Bild« im Wortgefüge Weltbild markiert darüber hinaus die unhintergehbare Anbindung von Weltbildern an visuelle Medien. Mit dem Begriff des »Weltbildes« sollen daher stets konkrete visuelle Modellbildungen angesprochen werden. »Weltbild« und "Weltanschauung" konstituieren nicht die Endpole eines Spannungsfeldes zwischen Abstraktion und Konkretion. Denn zum einen bedarf jede Weltanschauung der Bildlichkeit; zum anderen stellen Weltbilder eine visuelle Verdichtung von Weltanschauung dar. Kein Moment ist dem anderen vorgängig; vielmehr sind diese in einem zirkulären Prozess unauflöslich miteinander verschränkt.
Detailinfo »

The World as Image
The history of world pictures (Weltbilder) is, above all, the history of their representability. The concept of a worldview (Weltanschauung) already implies that visibility is a constitutive aspect of our experience of the world. In addition, the concept of a "picture" in the phrase "world picture" signals the unavoidable connection between worldviews and visual media. For this reason, the concept of a "picture of the world" should always refer to concrete visual models. The terms "world picture" and "worldview" do not constitute the two poles of an opposition between abstraction and concreteness. To begin with, every worldview necessarily involves pictures; furthermore, world pictures represent the visual condensation of a worldview. Neither aspect precedes the other; instead they are inextricably entwined in a circular process.
Detailled information »

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Interdisciplinary project »The World as Image«. Visual Cultures in Art and Science
Rethinking Representational Practices in Contemporary Art and Modern Life Sciences
Workshop on Monday, October 16th 2006
Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Concept: Ingeborg Reichle

The workshop about Visual Cultures in Art and Science will bring a group of international experts together to frame this increasingly important topic at the Berlin- Brandenburg Academy of Sciences and Humanities on October 16, 2006. The aim of this workshop is to extend investigations of visualization in art and science and the use of images as visible evidence in science and the complex role of visual representations. »

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Junges Forum für Bildwissenschaft: »Welche Fragen stellt die Bildwissenschaft?«
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 30. und 31. März 2006

- Deadline Call for People: 15. Dezember 2005 »
- Programmübersicht »
- Tagungsbericht »
- Kontakt: bildwissenschaft@bbaw.de

Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Die Welt als Bild« an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet erstmals im März 2006 ein »Junges Forum für Bildwissenschaft«. Zu diesem Kolloquium werden junge Wissenschaftler/innen der Kultur- und der Naturwissenschaften eingeladen, die ihrer aktuellen Forschungsarbeit (Dissertation oder Magister- bzw. Diplomarbeit) eine explizit bildwissenschaftliche Ausrichtung geben und dabei einen Schwerpunkt auf die Analyse visueller Medien legen. Gefördert wird dieses Projekt von der Gerda-Henkel-Stiftung. »

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Prometheus Berlin
Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre. Der Projektverbund Prometheus wird vom BMBF seit April 2001 im Rahmen des Förderprogrammes "Neue Medien in der Bildung" gefördert.An der Umsetzung des Projekts sind das Kunstgeschichtliche Seminar der Humboldt Universität zu Berlin, die Hochschule Anhalt (FH) in Dessau/Köthen (Fachbereiche für Design und Informatik), die Justus-Liebig-Universität Gießen (Professuren für Kunstgeschichte und Klassische Archäologie) und die Universität zu Köln mit der Projektleitung am Institut für Kunstgeschichte (Institut für Kunstgeschichte, Institut für kulturwissenschaftliche - historische Informationsverarbeitung, Seminar für Pädagogische Psychologie) beteiligt. »

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system_kgs
Neue Medien im kunstgeschichtlichen Arbeiten. Dieses Projekt entsteht an der HU Berlin in Zusammenarbeit mit Thomas Lackner und wird aus Mitteln des Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt Universität gefördert. »

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Web Team des Kunstgeschichtlichen Seminars
Studierende und das Internet. Dieses Projekt wurde von der Medienkommission der Humboldt Universität durch das Förderprogramm Multimedia in der Lehre durch eine umfangreiche Hard- und Softwareausstattung im SS 2000 gefördert. »
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